. . d | f Sitemap | Kontakt | Impressum

Willkommen bei pro lutra

pro lutra setzt sich ein für den Fischotter in der Schweiz

 

2017-05-30

Neue Stiftungsrätin

Der Stiftungsrat von Pro Lutra wurde im Frühjahr 2017 erweitert. Die Biologin Silvia Gandolla aus dem Tessin ergänzt den bestehenden Stiftungsrat. Sie studierte an der Universität in Varese (Italien) und hat sich mit der Diät von Kormoranen auseinandergesetzt. Im Ausland erforschte sie Raubtiere, aber auch Fische.

Nachdem seit kurzem wieder Fischotter im Tessin vorkommen, freuen wir uns sehr, dass mit Silvia Gandolla nun auch die italienische Schweiz im Stiftungsrat vertreten ist.

2017-03-20

Newsletter 15 „Den Fischottern auf der Spur“

Zwar sieht man den Fischotter selten, aber er hält uns auf Trab. Wir berichten von Neuigkeiten aus dem Kanton Bern, aber auch von Schwierigkeiten rund um den Fischotter in Österreich. Über die aktuelle Briefmarke der Schweizer Post mit dem Babyfischotter als Sujet freuen wir uns sehr. Dies nehmen wir gleich zum Anlass für etwas Fischotterkunde. Machen Sie mit bei unserem Quiz. Wenn Sie Glück haben, können Sie einen Plüschotter gewinnen.


© Sephan Morris, shutterstock.com

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Den Newsletter Nr. 15 finden Sie hier.
Schreiben auch Sie sich für den Newsletter ein.

2017-02-06

Fischotter im Tessin nachgewiesen

Mindestens ein Fischotter hält sich im Ticino in der oberen Leventina auf, das teilt das Amt für Jagd- und Fischerei des Kantons Tessin in seiner Medienmitteilung vom 5. Februar 2017 mit. Das Vorkommen wurde im Rahmen des Fischottermonitoring entdeckt, das die Fischotterexpertin Irene Weinberger der Stiftung Pro Lutra im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU durchführte.

Nachweis über genetische Analysen und eine Fotofalle
Der Erstnachweis wurde über Kot erbracht. Genetische Analysen des Laboratoire de Biologie de la Conservation der Universität Lausanne bestätigten dann, dass es sich um Kot eines Europäischen Fischotters handelt. Kurz darauf gelang es dem Amt für Jagd- und Fischerei des Kantons Tessin, mit einer Kamerafalle Fotos dieses heimlichen Wassermarders zu machen.

Schon der zweite Fischotter im Tessin seit 2013
Noch bis in die 1960er Jahre lebten Fischotter im Tessin. Die letzten Nachweise stammen aus dem Maggiatal aus den frühen 1970er Jahren. Danach wurde über lange Zeit kein Fischotter mehr im Tessin beobachtet. Ab 1989 galt der Fischotter in der ganzen Schweiz als ausgestorben. 2013 wurde ein Fischotter bei Prato überfahren. Dieser Fund überraschte, da die nächsten Populationen in Österreich und im nordöstlichen Italien leben. Ob das Tier, welches nun in die Fotofalle tappte, schon seit 2013 in der Leventina lebt oder seither zugezogen ist, kann nicht gesagt werden. Hingegen scheinen die Lebensbedingungen in der Region dieser Art zu behagen.

Ist die Schweiz wieder ein Fischotterland?
Die zunehmenden Nachweise von Fischottern in der Schweiz deuten auf eine allmähliche, selbständige Rückkehr der Wassermarder hin. Seit einigen Jahren breiten sich die Populationen in Österreich und Frankreich wieder aus. Die westlichsten Nachweise von Ottern in Österreich finden sich bereits im östlichen Tirol. In Frankreich leben Otter in der Haute-Savoie, von wo es nur ein kleiner Sprung in die Schweiz ist. Noch aber sind wir weit entfernt von einer vitalen Fischotterpopulation in der Schweiz. Die kontinuierlichen Nachweise lassen aber aufhorchen. Die Situation bleibt somit weiterhin spannend.

Karte und Liste der gesicherten Fischotternachweise seit 2009 (pdf)
Medienmitteilung vom 5.2.2017 des Amts für Jagd und Fischerei des Kantons Tessin (pdf)

 
2016-12-23

Newsletter 14 „Den Fischottern auf der Spur“

Die Nächte sind derzeit kurz und die Temperaturen tief. Die ersten Gewässer sind bereits zugefroren. In diesen unwirtlichen Zeiten macht der Fischotter aber keinen Winterschlaf. Sein warmes Fell ist dabei die einzige Isolation. Mit bis zu 70‘000 Haaren pro cm3 ist es in der Tat äusserst dicht und warm.

© Wolfgang Kruck, shutterstock.com
© Wolfgang Kruck, shutterstock.com

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Den Newsletter Nr. 14 finden Sie hier.
Schreiben auch Sie sich für den Newsletter ein.

2016-07-06

Projekt Lutra alpina erfolgreich abgeschlossen

Das Projekt Lutra alpina konnte mit der Einreichung der Dissertation von Irene Weinberger an der Universität Zürich erfolgreich abgeschlossen werden. Die erste wissenschaftliche Publikation ist im Juli 2016 im Wissenschaftsjournal Biological Conservation erschienen:

Weinberger, I.C., Muff, S., de Jongh, A., Kranz, A., Bontadina, F. (2016): Flexible habitat selection paves the way for a recovery of otter populations in the European Alps. Biological Conservation 199 (2016) 88–95.

Das PDF der Publikation (in Englisch) kann bei Irene Weinberger bestellt werden. Hier finden Sie eine deutsche Zusammenfassung. Weitere Publikationen und Artikel sind in Planung.


© Zoonar GmbH, shutterstock.ch
2016-06-30

Die Geschäftsstelle von Pro Lutra zieht an die Aare!

Die Geschäftsstelle von Pro Lutra zieht an die Aare! Pro Lutra freut sich, als neue Geschäftsführerin die Fischotterexpertin Irene Weinberger begrüssen zu dürfen. Die neue Adresse lautet: Pro Lutra, c/o Quadrapoda, Wasserwerkgasse 2, 3011 Bern, info@prolutra.ch, +41 31 328 33 53. Die bisherige Geschäftsführerin Dr. Sandra Gloor engagiert sich weiterhin im Stiftungsrat von Pro Lutra und arbeitet im Bereich Kommunikation auf der Geschäftsstelle mit.

2016-05-03

Fischotter im Domleschg bei Thusis nachgewiesen

Im Domleschg wurde ein Fischotter nachgewiesen, wie das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden und die Stiftung Pro Lutra in ihrer Medienmitteilung vom 3. Mai 2016 mitteilten.

Nachweis mit genetischen Methoden
Anfangs 2015 wurde eine Beobachtung eines Fischotters aus der Region Thusis gemeldet. Schon seit einiger Zeit sei das Tier mehrmals gesehen worden, hiess es. Kurz darauf gelang schliesslich der einwandfreie Nachweis: Die Fischotterexpertin Irene Weinberger von Pro Lutra fand Kot-Reste, welche mit genetischen Methoden als Fischotterkot identifiziert werden konnten. Lange wurden keine Spuren des Fischotters mehr gesichtet. Am 17. April 2016 gelang nun in derselben Region erneut ein Nachweis mittels eines Kotfundes.

Sind die Fischotter zurück?
Die im Kanton Graubünden beobachteten Fischotter können zusammen mit den sicheren Nachweisen aus den Kantonen Tessin, Genf und Bern seit 2009 zu den ersten Vorboten einer natürlichen Wiederbesiedlung der Schweiz gezählt werden. Noch ist es zu früh, von einer definitiven Rückkehr der Fischotter zu sprechen, aber die Situation ist sehr spannend.

Karte und Liste der gesicherten Fischotternachweise seit 2009 (pdf)
Medienmitteilung vom 3.5.2016 des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden und der Stiftung Pro Lutra (pdf)

 

Vom 30. April bis am 30. Oktober 2016 befindet sich die Fischotter-Wanderausstellung im Infozentrum Eichholz, in Wabern bei Bern. Ausgangspunkt ist die seit 2007 bestehende Ausstellung „Eine Chance für den Fischotter“ des Bündner Naturmuseums und der Stiftung Pro Lutra. Die Situation des Fischotters in der Schweiz hat sich seither verändert. So sind seit vergangenem Jahr wieder Fischotter ganz in der Nähe des Infozentrums an der Aare heimisch. Die Ausstellung wurde deshalb in wesentlichen Teilen ergänzt.

Der bekannte Illustrator und Otterkenner Ueli Iff hat zahlreiche Fotos, Abbildungen, Präparate und sein Wissen zur Ausstellung beigetragen. Im Mittelpunkt stehen das Tier, seine versteckte Lebensweise und seine Spuren, bewohnte Lebensräume und benötigte Nahrung sowie das aktuelle Vorkommen des Fischotters in der Nachbarschaft zum Infozentrum. Im angrenzenden Reservat und an der Aare wurden nämlich bereits Markierungen und Spuren entdeckt.

  Plakat Fischotterausstellung Eichholz, Bern
2015-05-11

Fischotternachwuchs in der Region Bern

Seit mehreren Jahren verdichteten sich Rückmeldungen aus der Bevölkerung an die Pro Lutra, dass sporadisch Fischotter in der Region Bern beobachtet wurden. Dieses vermutete Fischottervorkommen konnte jetzt durch die Behörden des Kantons Bern mittels Fotofallen gesichert werden. Bei den Tieren handelt es sich möglicherweise um Nachkommen eines bei einem Hochwasser 2005 im Tierpark Dählhölzli entwichenen Fischotterpaares, wie die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons mitteilt. In den letzten Monaten wurde regelmässig ein Fischotterweibchen mit zwei Jungtieren bei einer Fotofalle erfasst. Das 2005 entwichene Fischotterpaar ist heute aber nachweislich nicht mehr in der freien Natur. Deshalb wird die genaue Herkunft der Fischotterfamilie nun mit einer genetischen Untersuchung abgeklärt.

Pro Lutra, gesicherte Fischotter-Nachweise bis Mai 2015 (pdf)

 
2014-05-28

Fischotter im Kanton Genf, Nachweise seit 2009

In Genf wurde in diesem Frühling mehrmals ein Fischotter gesichtet, aufgenommen von einer Fotofalle. Allerdings ist es nicht der erste Fischotter auf Schweizer Boden seit 25 Jahren. 2009 schwamm ein Fischotter in das Bild einer Videokamera, welche die Fischtreppe im Bündner Kraftwerk Reichenau überwachte. Seither erreicht uns jedes Jahr mindestens ein gesicherter Fischotternachweis. Pro Lutra hat diese Nachweise zusammengestellt.

Pro Lutra, gesicherte Fischotter-Nachweise bis Mai 2014 (pdf)

 
News-Archiv

 

Portraet

Ottershop

Unterstützen Sie pro lutra durch den Kauf von Fischotter-Artikeln.

Newsletter
«Den Fischottern
auf der Spur»

Melden Sie sich für den Newsletter an! Damit werden Sie 2 bis 4 Mal pro Jahr über Fischotter und das Neuste im Fischotterprojekt Lutra alpina informiert.

 

 

a WAZA project