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Willkommen bei pro lutra

pro lutra setzt sich ein für den Fischotter in der Schweiz

 

2016-05-03

Fischotter im Domleschg bei Thusis nachgewiesen

Im Domleschg wurde ein Fischotter nachgewiesen, wie das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden und die Stiftung Pro Lutra in ihrer Medienmitteilung vom 3. Mai 2016 mitteilten.

Nachweis mit genetischen Methoden
Anfangs 2015 wurde eine Beobachtung eines Fischotters aus der Region Thusis gemeldet. Schon seit einiger Zeit sei das Tier mehrmals gesehen worden, hiess es. Kurz darauf gelang schliesslich der einwandfreie Nachweis: Die Fischotterexpertin Irene Weinberger von Pro Lutra fand Kot-Reste, welche mit genetischen Methoden als Fischotterkot identifiziert werden konnten. Lange wurden keine Spuren des Fischotters mehr gesichtet. Am 17. April 2016 gelang nun in derselben Region erneut ein Nachweis mittels eines Kotfundes.

Sind die Fischotter zurück?
Die im Kanton Graubünden beobachteten Fischotter können zusammen mit den sicheren Nachweisen aus den Kantonen Tessin, Genf und Bern seit 2009 zu den ersten Vorboten einer natürlichen Wiederbesiedlung der Schweiz gezählt werden. Noch ist es zu früh, von einer definitiven Rückkehr der Fischotter zu sprechen, aber die Situation ist sehr spannend.

Karte und Liste der gesicherten Fischotternachweise seit 2009 (pdf)
Medienmitteilung vom 3.5.2016 des Amts für Jagd und Fischerei Graubünden und der Stiftung Pro Lutra (pdf)

 

Vom 30. April bis am 30. Oktober 2016 befindet sich die Fischotter-Wanderausstellung im Infozentrum Eichholz, in Wabern bei Bern. Ausgangspunkt ist die seit 2007 bestehende Ausstellung „Eine Chance für den Fischotter“ des Bündner Naturmuseums und der Stiftung Pro Lutra. Die Situation des Fischotters in der Schweiz hat sich seither verändert. So sind seit vergangenem Jahr wieder Fischotter ganz in der Nähe des Infozentrums an der Aare heimisch. Die Ausstellung wurde deshalb in wesentlichen Teilen ergänzt.

Der bekannte Illustrator und Otterkenner Ueli Iff hat zahlreiche Fotos, Abbildungen, Präparate und sein Wissen zur Ausstellung beigetragen. Im Mittelpunkt stehen das Tier, seine versteckte Lebensweise und seine Spuren, bewohnte Lebensräume und benötigte Nahrung sowie das aktuelle Vorkommen des Fischotters in der Nachbarschaft zum Infozentrum. Im angrenzenden Reservat und an der Aare wurden nämlich bereits Markierungen und Spuren entdeckt.

  Plakat Fischotterausstellung Eichholz, Bern
2015-05-11

Fischotternachwuchs in der Region Bern

Seit mehreren Jahren verdichteten sich Rückmeldungen aus der Bevölkerung an die Pro Lutra, dass sporadisch Fischotter in der Region Bern beobachtet wurden. Dieses vermutete Fischottervorkommen konnte jetzt durch die Behörden des Kantons Bern mittels Fotofallen gesichert werden. Bei den Tieren handelt es sich möglicherweise um Nachkommen eines bei einem Hochwasser 2005 im Tierpark Dählhölzli entwichenen Fischotterpaares, wie die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons mitteilt. In den letzten Monaten wurde regelmässig ein Fischotterweibchen mit zwei Jungtieren bei einer Fotofalle erfasst. Das 2005 entwichene Fischotterpaar ist heute aber nachweislich nicht mehr in der freien Natur. Deshalb wird die genaue Herkunft der Fischotterfamilie nun mit einer genetischen Untersuchung abgeklärt.

Pro Lutra, gesicherte Fischotter-Nachweise bis Mai 2015 (pdf)

 
2014-05-28

Fischotter im Kanton Genf, Nachweise seit 2009

In Genf wurde in diesem Frühling mehrmals ein Fischotter gesichtet, aufgenommen von einer Fotofalle. Allerdings ist es nicht der erste Fischotter auf Schweizer Boden seit 25 Jahren. 2009 schwamm ein Fischotter in das Bild einer Videokamera, welche die Fischtreppe im Bündner Kraftwerk Reichenau überwachte. Seither erreicht uns jedes Jahr mindestens ein gesicherter Fischotternachweis. Pro Lutra hat diese Nachweise zusammengestellt.

Pro Lutra, gesicherte Fischotter-Nachweise bis Mai 2014 (pdf)

 
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