Medienmitteilung zum Weltottertag
Gemeinsame Medienmitteilung mit Pro Natura zum Weltottertag
Medienmitteilung_20260526
Comunicato stampa_20260526
Communication de presse 260526
Gemeinsame Medienmitteilung mit Pro Natura zum Weltottertag
Medienmitteilung_20260526
Comunicato stampa_20260526
Communication de presse 260526

Foto: QoQa
Auf den Weltottertag hin hat die Plattform QoQa ein T-Shirt in Zusammenarbeit mit Nikin und Pro Lutra lanciert. Das T-Shirt, produziert von Nikin, ist in limitierter Auflage erhältlich und kann während 48 Stunden ab Dienstag, dem 26. Mai ab 20 Uhr bestellt werden: https://www.qoqa.ch/de/offers/91188
Pro Lutra erhält Fr. 5 pro verkauftes T-Shirt für das Projekt «Mit Kamerafallen für sichere Brücken». Nebst dem T-Shirt lanciert QoQa in diesem Zeitraum eine Charity-Aktion. Die Spenden fliessen zu 100% in das genannte Projekt.
Hier geht es zur Aktion: https://www.qoqa.ch/de
Jeweils am letzten Mittwoch im Mai findet der Weltottertag statt. Rund um den Globus werden Anlässe durchgeführt, um auf die 15 Otterarten und deren Lebensraum aufmerksam zu machen (siehe Karte unten).
Auch in der Schweiz werden am 27. Mai die Otter gefeiert. So finden im Tierpark MUZOO in La Chaux-de-Fonds zwischen 14 Uhr und 16.45h Aktivitäten rund um ihre Fischotter und Zwergotter statt. Dabei macht MUZOO auch auf die Gefährdung des Fischotters im Strassenverkehr aufmerksam: Veranstaltung im MUZOO
Und wer lieber zuhause bleiben möchte, hat die Möglichkeit, an einem Webinar über die Otterarten teilzunehmen: siehe Agenda

Wilder Fischotter im Kanton Bern. Foto: Kurt Grossenbacher
Aktuell kehrt der Fischotter in die Schweiz zurück. Zu verdanken ist dies seinem europaweiten rigorosen Schutz und dem Verbot von Ewigkeitschemikalien. Ob diese Erfolgsgeschichte Bestand hat, hängt jedoch von vielen Faktoren ab.
Auf den morgigen Weltottertag hin veröffentlichten Pro Natura und Pro Lutra heute eine gemeinsame Medienmitteilung.
Gemeinsame Medienmitteilung von Pro Natura und Pro Lutra zum Fischotter
Der Jahresbericht 2025 der Stiftung Pro Lutra ist erschienen. Wir freuen uns, Ihnen von unseren zahlreichen Tätigkeiten vom letzten Jahr zu berichten. Eine wichtige Neuerung betrifft die Buchhaltung, die im Jahr 2025 auf SWISS GAAP FER umgestellt wurde. Damit erhöhen wir unsere Transparenz Ihnen und allen Spenderinnen und Spendern gegenüber.
Pro Lutra Jahresbericht 2025 finden Sie den Jahresbericht 2025

Foto: Abteilung für Jagd & Wildtiere des Kantons Schwyz
Der Fischotter ist nach mehr als 50 Jahren Abwesenheit wieder in den Kanton Schwyz zurückgekehrt. Wie der Kanton mitteilt, wurden durch gezielte Suchaktionen mit Artenspürhunde wurden Nachweise an der Linth, der Wägitaler Aa sowie der Chli Aa erbracht.
Bereits zu Beginn des Jahres wurde der Fischotter im Linthgebiet des Kantons St. Gallen nachgewiesen; von dort ist es ein kurzer Ottersprung bis in den Kanton Schwyz.
Die letzte offizielle Beobachtung eines Fischotters im Kanton Schwyz erfolgte im Jahr 1974 bei Biberegg in der Gemeinde Rothenthurm, danach verschwand die Art aus dem Kanton und 1989 gar ganz aus der Schweiz. Seit einigen Jahren breitet sich der Fischotter natürlicherweise in der Schweiz wieder aus, nun hat er Schwyz erreicht.
Link zu Medienmitteilung des Kantons Schwyz
Am vorletzten Sonntag wurde auf der Autobahn bei Horgen ein Fischotter überfahren. Es ist der zweite Nachweis eines Fischotters im Kanton Zürich seit dem Verschwinden der Art gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Der erste Fischotter im Kanton wurde 2024 am Greifensee beobachtet; seither fehlt von diesem Tier jedoch jede Spur.
Der Nachweis in Horgen reiht sich ein in die dynamische und natürliche Wiederausbreitung des Fischotters in der Schweiz. Der Fischotter breitet sich derzeit von Graubünden und St. Gallen gegen Westen aus; erst vor einigen Monaten wurde die Art im Linthgebiet nachgewiesen. Nun ist der Fischotter wieder im Kanton Zürich aufgetaucht.
Foto: Antonia Gros
Im Churer Rheintal wurde der erste Fischotternachwuchs festgestellt. Die kantonale Wildhut konnte im Dezember anhand einer Wildtierkamera Bilder und ein Video von drei Fischottern dokumentieren. Die Aufnahmen lassen darauf schliessen, dass es sich um ein Weibchen mit zwei Jungtieren handelt.
Es ist das erste Mal, dass im Churer Rheintal Fischotternachwuchs nachgewiesen wird. Im Kanton Graubünden konnten insgesamt 8 Fischotterreproduktionen nachgewiesen werden, seit der erste Fischotter im Jahr 2009 im Kanton gesichtet wurde. Die meisten dieser Reproduktionen fanden im Engadin statt; vor gut einem Jahr konnte jedoch der erste Nachweis von Jungotter in der Surselva – und damit im Einzugsgebiet des Rheins – erbracht werden.
Dieser Nachwuchs reiht sich ein in die derzeit dynamische Entwicklung der Wiederausbreitung des Fischotters in der Schweiz, insbesondere in der östlichen Landeshälfte.
Link zur Mitteilung des Amts für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden

Foto: David Hess
Still und heimlich wie ein Fischotter hat Pro Lutra neues Terrain erschlossen: Die Stiftung ist seit kurzem auf Instagramm und LinkedIn präsent.
Für diese anspruchsvolle Arbeit konnte Pro Lutra mit David Hess einen Profi gewinnen. David Hess studierte an der Universität Zürich Publizistik- und Wirtschaftswissenschaften, arbeitete mehrere Jahre in der digitalen Bildung und absolvierte an der Hochschule der Künste in Bern den Lehrgang CAS Dokumentarfilm. Später arbeitete David als Videoredaktor für die NZZ und verantwortet heute hauptberuflich beim Verein Surprise die Online-Kommunikation. Wir freuen uns sehr, mit David Hess in dieses neue Abenteuer aufzubrechen und heissen ihn herzlich willkommen.
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pro-lutra/ / @Stiftung Pro Lutra
Instagram: https://www.instagram.com/stiftungprolutra/ / @stiftungprolutra
La loutre et d’autres espèces sur le chemin du retour dans un paysage naturel fragilisé
PDF © – Cet article est reproduit avec l’autorisation des Editions D+P SA, société éditrice du Quotidien Jurassien.
Der Fischotter breitet sich im Kanton St. Gallen weiter aus. Ende Dezember wurden Losungen erstmals in der Linthebene gefunden: Rasche Rückkehr des Fischotters
Im Rahmen des Projekts «Otterspotter» wurde der erste Fischotter im Kanton Solothurn nachgewiesen und medial aufgegriffen: Rückkehr nach fast 100 Jahren
Es war zu erwarten und doch ging es schnell: Im Kanton Glarus tappte am 15. Januar 2026 ein Fischotter in eine Kamerafalle. Es ist das erste offizielle Bildmaterial eines Fischotters überhaupt im Kanton Glarus.
Obwohl der Fischotter vor seinem Verschwinden aus der Schweiz im Jahr 1989 auch im Kanton Glarus vorgekommen sein wird, gibt es dazu keine Einträge im Nationalen Datenzentrum der Schweizer Fauna (Link zur Karte von infofauna.ch). Der Erstnachweis erfolgte im Dezember 2025 im Rahmen eines Auftrags des Kantons St. Gallen an Artenspürhunde Schweiz, nachdem Fische mit nicht eindeutig identifizierbaren Verletzungen am Linthkanal gefunden worden waren. Ein speziell ausgebildeter Artenspürhund fand innert kürzester Zeit Fischotterlosung am Ufer des Linthkanals bei Bilten und Umgebung.
Mit dieser Entwicklung wächst die Zahl der Kantone mit Fischotternachweisen. Aktuell sind Fischottervorkommen in den Kantonen Bern, Glarus, Graubünden, Solothurn, St. Gallen und Tessin bekannt.
Link zur Medienmitteilung des Kt. Glarus
Seit 2021 kommt der Fischotter wieder im Kanton St. Gallen vor. Dabei beschränkte sich das Vorkommen auf das St. Galler Rheintal. Nun hat die Art die Linth erreicht, wie der Kanton St. Gallen in einer Medienmitteilung informiert. Der Nachweis gelang bereits im Dezember 2025 mit Hilfe eines speziell ausgebildeten Artenspürhundes, der Fischotterlosung am Ufer der Linth bei Benken und Umgebung fand. Zudem wurde in den letzten Monaten der erste Fischotternachwuchs im Kanton St. Gallen bestätigt, wie aus der Medienmitteilung des Kantons zu entnehmen ist.
Damit nimmt die Wiederbesiedlung des Fischotters in der Schweiz Fahrt auf. In den letzten Jahren hat sich der Otterbestand in Österreich weiter gegen Westen ausgebreitet. Das Tirol ist gut besiedelt und einige abwandernde Tiere etablierten ihr Territorium im Kt. Graubünden und St. Gallen, in Vorarlberg und Liechtenstein. Nun sind womöglich die besten Territorien im St. Galler Rheintal besetzt; abwandernde Tiere werden diese besetzten Territorien durchqueren und weiter wandern müssen auf der Suche nach einem eigenen Zuhause. Es ist daher zu erwarten, dass Fischotter auch bald in den Kantonen Glarus, Schwyz und Zürich auftauchen.
Link zu Medienmitteilung des Kantons St. Gallen
Link zu Sendung von TV online vom 23. Januar 2026
Letzten Sonntag ist am Ufer der Aare auf dem Gemeindegebiet von Selzach die Präsenz eines Fischotters nachgewiesen worden, wie der Kanton Solothurn in einer Medienmitteilung bekanntgibt. Es ist eine kleine Sensation, denn der letzte Nachweis eines Fischotters im Kanton Solothurn datiert von 1935.

Foto: Stefan Hunziker
Die Beobachtung erfolgte im Rahmen des Projekts «Otterspotter» von Pro Lutra und den WWF Sektionen Bern und Solothurn. Ein Otterspotter registrierte nun an diesem Sonntag am Ufer der Aare in der Gemeinde Selzach eine eindeutige Fischotterspur im Schnee. Dieser Fund ist eine grosse Freude und ein Glücksfall. Die Konditionen für so schöne Trittsiegel im Schnee sind im Mittelland selten geworden.
Von wo dieses Tier stammt, ist unklar. Im Kanton Bern lebt eine Kleinstpopulation von Fischottern an der Aare zwischen Thun und Bern. Seit 2015 wurde wiederholt Nachwuchs nachgewiesen. Um die daher zu erwartenden Abwanderungen und die Neubesiedlung von Gebieten zu dokumentieren, wurde im Jahr 2017 das Monitoring-Projekt «Otterspotter» initiiert. Die Wiederausbreitung des Fischotters nimmt vor allem im Osten des Landes seit kurzem Fahrt auf, insbesondere im St. Galler Rheintal. Fischotter können über 140 km abwandern auf der Suche nach einem eigenen Territorium.
Link zur Medienmitteilung des Kantons Solothurn
Link zum Beitrag des SRF Regionaljournals AG SO vom 16.1.2026
Im Oktober 2025 wurde im Tessin ein Fischotter nachgewiesen. Es ist der erste Nachweis im Kanton seit 9 Jahren. Entdeckt wurde der Fischotter dank einer Fotofalle auf Gemeindegebiet Quinto. Seine Anwesenheit konnte kurz darauf später aufgrund von Losungen in der Region bestätigt werden.
1989 starb der Fischotter schweizweit aus. Im Tessin geschah das etwas früher: Im Jahr 1967 wurde der letzte Fischotter im Kanton beobachtet. Danach war es still in den Tessiner Bächen.

Foto: Leo Strauss
Die aktuelle Beobachtung ist die dritte im Kanton Tessin seit der Rückkehr des Fischotters in die Schweiz, die ab 2009 einsetzte. Alle Nachweise stammen aus der oberen Leventina. 2013 wurde in der Gemeinde Quinto ein Fischotter überfahren und 2016/2017 konnte ein Nachweis von Fischotter im Rahmen der nationalen Fischotterkartierung erbracht werden. Kurz darauf aber verschwand die Art wieder. Nun ist der Fischotter wieder zurück im Tessin.
Meldung des Amts für Jagd und Fischerei des Kantons Tessin: https://www4.ti.ch/dt/da/ucp/ufficio
Die Stiftung Pro Lutra wurde für ihre Arbeit ausgezeichnet! Die Zoologische Gesellschaft Zürich verlieh den Preis «Wertvolle Naturschutzarbeit» des Jahres 2025 an Pro Lutra. Wir freuen uns sehr über diese schöne Anerkennung.
Der Anlass fand am 11. Dezember 2025 um 18 Uhr im vollen Kinosaal des Naturhistorischen Museums Zürich statt. Wir danken der Zoologischen Gesellschaft Zürich für die Auszeichnung, die uns sehr motiviert.
Die Stiftung Pro Lutra ist um ein Mitglied reicher: Daniela Mühlenberg ist Professorin für NPO-Rechnungslegung und beschäftigt sich in ihrem Forschungsfeld unter anderem mit der Rechnungslegung, Revision und Finanzierungsmodellen von Nonprofit-Organisationen. Mit ihrem fachlichen Hintergrund in Forschung und Praxis wird Daniela Mühlenberg grundlegend zu der Weiterentwicklung und Professionalisierung von Pro Lutra beitragen.
Wir freuen uns sehr über die Bereicherung im Stiftungsrat und heissen Daniela Mühlenberg ganz herzlich bei Pro Lutra willkommen.
Der Fischotter ist im Fürstentum Liechtenstein seit einigen Jahren wieder heimisch. Ein Artikel der Zeitung «Liechtensteiner Vaterland» fasst die aktuelle Situation in Liechtenstein zusammen: Liechtensteiner Vaterland 2025_11_08
Der Kanton St. Gallen wird wieder zu Fischotterland. Dies zeigt sich leider auch an der Zunahme von überfahrenen Fischotter. Am 23. Oktober wurde auf der Autobahn A13 bei Sennwald ein überfahrener Fischotter gefunden. Es handelt sich um ein adultes Weibchen und um das zweite Tottier im St. Galler Rheintal innert weniger Monate auf der Strasse.
Am 29. September 2021 gelang der erste Nachweis eines Fischotters im Kanton St. Gallen nach seiner Ausrottung. In der Nähe von Haag konnte an einem Seitenlauf des Werdenberger Binnenkanals mittels einer Fotofalle, die für Bibernachweise gedacht war, ein Fischotter festgehalten werden. 50 Tage später, am 18. November 2021, tappte nur 15 Gewässerkilometer südlich von Haag ein weiterer Fischotter auf einem Biberdamm in eine Fotofalle, beim Mülbach in Azmoos. Nach 49 Jahren waren dies die ersten gesicherten Nachweise von Fischottern im Kanton St. Gallen. Der zuvor letzte gesicherte Nachweis aus dem Kanton St.Gallen stammte aus dem Jahr 1972 in Niederhelfenschwil.
Mittlerweile werden Fischotter vom Bodensee entlang des Alpenrheins und Umgebung bis zur Kantonsgrenze nach Graubünden nachgewiesen. Ein Nachweis einer erfolgreichen Aufzucht im Kanton St. Gallen fehlt jedoch bisher.
Medienmitteilung SG vom 31.10.2025: Fischotter breitet sich aus
Fischotter – Die Rückkehr des Wassermarders
Stille Rückkehr: Der Fischotter erobert Schweizer Gewässer zurück
Das Engadin bleibt der Fischotter-Hotspot der Schweiz! Ende August tappte eine Otterfähe mit Jungtier in eine Fotofalle der kantonalen Wildhut in der Umgebung von La Punt Chamues-ch im Engadin. Es ist der sechste Nachweis einer erfolgreichen Fortpflanzung im Oberengadin und der siebte für den ganzen Kanton.
Die Wildhut geht von mindestens einem bis zwei Jungtieren aus. Der Nachwuchs war zum Zeitpunkt der Entdeckung bereits mehrere Wochen alt. Junge Fischotter verbringen ihre ersten paar Wochen in der sicheren Wurfhöhle. Erst im Alter von gut zwei Monaten verlassen sie die Wurfhöhle zum ersten Mal, um ihre Mutter zu begleiten.
Foto: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden
Seit 2023 wurde der Stiftungsrat von Pro Lutra von Valentine Vogel und Richard Lehner in einem Co-Präsidium geführt. Nach zwei kreativen und vorwärtsgewandten Jahren tritt Richard Lehner aus dem Co-Präsidium zurück. Wir freuen uns, dass er weiterhin Mitglied des Stiftungsrats bleibt und mit seiner Expertise Pro Lutra unterstützt. Valentine Vogel ist neu Präsidentin der Stiftung Pro Lutra.
Der Stiftungsrat von Pro Lutra verändert sich. Dr. Ueli Rehsteiner ist nach 14 Jahren als Stiftungsrat zurückgetreten. Ueli Rehsteiner hat Pro Lutra seit dem Jahr 2011 begleitet und mitgeformt. Sein grosses Wissen, seine Fähigkeit komplexe Zusammenhänge rasch zu verstehen und seinen kritischen Blick werden wir vermissen.
Wir danken Ueli Rehsteiner ganz herzlich für seinen langjährigen Einsatz für Pro Lutra und den Fischottern. Wir freuen uns sehr, dass er Pro Lutra durch seinen Eintritt in das Patronatskomitee verbunden bleibt.
Pro Lutra publizierte im Juli gemeinsam mit der BOKU Wien und der EAWAG Dübendorf die wissenschaftliche Studie zu Mikroplastik. Die Medienmitteilung wurde von der Bündner Zeitung aufgegriffen. PDFs zum Artikel «Fischotter am Inn sind wandelnde Plastikdepots»: Titelseite und Artikel
Seit 2021 ist der Fischotter wieder im Vorderrhein unterwegs. Ein ganzes Jahrhundert war er aus der Surselva verschwunden. Der letzte Nachweis stammt aus dem Jahr 1970. Am 25. Februar 2025 konnte nun der erste Nachweis von Jungtieren gemacht werden. Die Wildkamera der kantonalen Wildhut erfasste einen Fischotter mit zwei Jungtieren. Es ist die sechste gesicherte Reproduktion in Graubünden und die erste entlang des Rheins in der Schweiz seit seiner Rückkehr überhaupt. Die ersten fünf Reproduktionen des Fischotters im Kanton Graubünden wurden allesamt im Oberengadin nachgewiesen.
Link zur Medienmitteilung des Kantons Graubünden
Am 12. Januar 2025 ist Rudolf Mirer im Alter von 87 Jahren verstorben. Rudolf war Gründungsmitglied der Stiftung Pro Lutra.
Er war ein gläubiger Mensch mit einem ausgeprägten ethischen Empfinden. Nach einer grafischen Ausbildung diente er während zwei Jahren im Vatikan als Angehöriger der päpstlichen Schweizergarde. Sein Entscheid, sich der Malerei zu widmen, war von grossem Erfolg beschieden. Er wurde zu einem der bekanntesten zeitgenössischen Kunstmalern mit bedeutenden internationalen Aufträgen.
Die 12 Jahre dauernde Zusammenarbeit mit Rudolf im Stiftungsrat war geprägt durch seine Menschlichkeit sowie seine enge Verbundenheit mit der Natur. Es war ihm ein Herzensanliegen, dass der in der Schweiz einst ausgerottete Fischotter wieder natürlich zurückkehren kann.
Seit 2017 führt Pro Lutra zusammen mit den WWF Sektionen Bern und Solothurn eine zweijährliche Kartierung mithilfe von Freiwilligen – den Otterspottern – durch. Im Winter 2023/24 fand nun die vierte Kartierung des Fischotters in den Kantonen Bern und Solothurn statt. In 112 Quadraten suchten 50 Otterspotter nach Fischotterspuren. In sieben dieser Quadrate wurden sie fündig. Bei einem Quadrat handelt es sich um einen neuen Nachweis in einer bisher vom Fischotter nicht besiedelten Gebiet: Es ist der erste verifizierte Nachweis eines Fischotters an der Emme.
Die Anzahl der besetzten Quadrate ist in den letzten drei Kartierungen mit sieben Quadraten gleichgeblieben. Das Vorkommen hat sich – mit Ausnahme vom Emmental – nur wenig verändert. Trotzdem deuten statistische Analysen auf einen deutlichen Rückgang hin, mit einem geschätzten Arealverlust von fast der Hälfte seit dem Start von “Otterspotter”.
Neben der Fischotterkartierung wurden auch diesmal Brücken auf ihre Otterfreundlichkeit evaluiert. Diesmal jedoch konnten die Brücken direkt in die App «Untendurch» der Stiftung Pro Lutra eingetragen werden. Das wurde gut genutzt. Mit dieser Arbeit tragen die Otterspotter ebenfalls wesentlich zu einem sicheren und durchlässigen Lebensraum für den Fischotter, aber auch für andere Tierarten bei.
Den Bericht und Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Untersuchte Quadrate 2023/24. Mit Fischotternachweis (grün) und ohne (rot)
Am 18. Oktober wurde in der Nähe von Bever ein überfahrener Fischotter gefunden. Wie das Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden meldet, war das junge Männchen nicht ganz 4 Kilogramm schwer und 85 cm lang. Es ist der dritte Fischotter innerhalb eines Jahres, der im Kanton Graubünden überfahren wurde, bisher alles Männchen. Im Gegensatz zu den anderen zwei Männchen handelt es sich diesmal um ein junges Tier. Damit wurde die fünfte Reproduktion von Fischotter im Oberengadin bestätigt.
In einer Welt, in der sich Strassen- und Gewässernetz stark überschneiden, ist die Gefahr für Fischotter überfahren zu werden, gross. Pro Lutra setzt sich daher für einen sicheren Lebensraum ein und lancierte 2023 das Projekt «Untendurch«.
Fischotterweibchen mit Jungtier. Foto: Laurie Campbell
Plastik ist heutzutage fast überall. Ist auch der Fischotter betroffen? Die Stiftung Pro Lutra wollte das genauer wissen und führte in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU University) und der EAWAG eine Pilotstudie durch, um die Belastung von Fischottern mit Mikroplastik zu untersuchen. An fünf Standorten zwischen Quelle und Mündung des Inns in die Donau wurde nach Fischotterlosung gesucht, die in der Folge auf Mikroplastik untersucht wurde. Als Mikroplastik werden Kunststoffpartikel mit einer Grösse von 0.001 bis fünf Millimeter. In allen Losungen und somit auch an allen Standorten wurde Mikroplastik gefunden. 50 % der unter dem Mikroskop entdeckten Partikel stammte vom Reifen- und Strassenabrieb, gefolgt von Mikrofasern von synthetischen Textilien.
Wir freuen uns sehr über Verstärkung in der Geschäftsstelle. Seit dem 1. Juni arbeitet Elvira Schmed auf der Geschäftstelle, wo sie neu die Buchhaltung führt und die administrativen Aufgaben übernimmt. Durch ihre langjährige Erfahrung als Kauffrau und Buchhalterin bringt sie viel Fachwissen in die Stiftung ein.
In ihrer freien Zeit widmet sich Elvira Schmed in ihrem ländlichen Zuhause ihren Haustieren und dem Garten. Ausserdem malt sie leidenschaftlich gerne und zeigt ihre Kunst seit Jahren in diversen Ausstellungen. Für Elvira Schmed ist die kaufmännische Aufgabe und die kreative Aktivität eine wunderbare Balance. Und die Stiftung Pro Lutra wird um eine Facette reicher.
Herzlich willkommen, Elvira Schmed.
Wir freuen uns sehr, Ihnen über unsere Tätigkeiten im letzten Jahr zu berichten. Wir danken gleichzeitig allen Spenderinnen und Spendern sowie den Stiftungen und Behören, die uns finanziell unterstützen, für ihr Vertrauen. Ohne diese Zuwendungen können wir unsere Arbeit nicht durchführen.
In unseren Nachbarländern Deutschland und Österreich wird der Abschuss von Fischottern vermehrt diskutiert, da Fischotter in den Fischteichen Schäden anrichten können. Ab August 2023 entschied Bayern, dass in Niederbayern und Oberpfalz Fischotter unter bestimmten Bedingungen getötet werden dürfen. Die maximale Anzahl wurde damals von der Landesanstalt für Landwirtschaft auf 32 Tiere pro Jahr festgelegt. Gegen diesen Entscheid wurde geklagt, da er gegen das Bundesnaturschutzgesetz und gegen verfassungsrechtliche Bestimmungen verstösst. Folglich konnten in Niederbayern und Oberpfalz bislang keine Fischotter getötet werden. Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in München von Ende April 2024 bleibt der Abschuss von Fischottern in Bayern auf weiteres verboten.
Für die Stärkung der Stiftung suchen wir nach Vereinbarung eine Fachperson «Fundraising & Administration» auf Mandatsbasis. Wir wünschen uns eine Person mit ausgewiesener Erfahrung im Stiftungsfundraising, welche in erster Priorität bestehende und neue Partnerschaften mit Förderstiftungen aufbauen und pflegen kann.
Wir freuen uns auf eine spannende Persönlichkeit, welche Freude am Fischotter, Tier- und Artenschutz und an der wunderbaren Natur in der Schweiz hat.
Im MUZOO kamen im September 2023 zwei Fischotterjunge auf die Welt. Am 12. März 2024 waren die Fischotter im MUZOO das Thema im Radio Suisse Romande in der Sendung CQFD. In der schönen Sendung kommt auch Michel Blant, ehemaliger Stiftungsrat, zu Wort.
Oder auf https://www.rts.ch/audio-podcast/2024/audio/cancer-loutre-et-megalodon-28434575.html
Der Stiftungsrat von Pro Lutra erfuhr auf Ende 2023 eine Änderung. Dr. Michel Blant ist nach über 8 Jahren als Stiftungsrat von Pro Lutra zurückgetreten. Seit 2015 hat er Pro Lutra mit seinem Fachwissen begleitet und sich für den Wissenstransfer über den Fischotter in der Romandie eingesetzt.
Wir danken Michel Blant ganz herzlich für seinen Arbeit und seinen Einsatz für Pro Lutra und den Fischottern. Wir freuen uns gleichzeitig sehr, ihn neu im Patronatskomitee begrüssen zu dürfen.
Innerhalb kurzer Zeit sind zwei Fischotter in der Schweiz überfahren worden. Nachdem ein Tier Ende November bei La Punt im Engadin überfahren aufgefunden wurde, wurde in der Nacht 20./21. Dezember ein Fischotter bei Domat/Ems überfahren. Gemäss Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden handelt es sich um einen männlichen Otter mit einer Körperlänge von rund 120 cm (inkl. Schwanz) und einem Gewicht von knapp 9 kg. Der Wildunfall ereignete sich auf der Autobahn A13, rund 50 m vom Ufer des Rheins entfernt.
Gleichzeitig gibt es auch schöne Nachrichten aus dem Engadin. Am 10. Dezember stellte die kantonale Wildhut anhand eines Fotofallenbildes erneut eine erfolgreiche Fortpflanzung von Fischottern in der Umgebung von Bever fest. Es ist der vierte Nachweis von jungen Fischottern im Oberengadin.
Pro Lutra setzt sich für den sicheren Lebensraum des Fischotters ein und kartiert im Rahmen des Projekts «Untendurch» schweizweit Brücken. Machen auch Sie mit und erheben Sie die Fischotterfreundlichkeit von Brücken mittels der App Untendurch.
Mitteilung des Amts für Jagd und Fischerei Kt. Graubünden
Fischotter im Strassenverkehr
Spuren im Schnee. Foto: Irene Weinberger
Im Oberengadin wurde am letzten Wochenende ein Fischotter überfahren. Das Männchen wurde beim Versuch, die Kantonsstrasse zwischen dem Inn und dem Kleingewässer Arvins zu überqueren, getötet. Der Strassen-verkehr gilt europaweit als eine der Haupttodesursachen für den Fischotter. Auch in der Schweiz wurden bisher drei Tiere in den letzten 10 Jahren überfahren – und das bei einem sehr kleinen Bestand.
Pro Lutra setzt sich daher für den sicheren Lebensraum des Fischotters ein und kartiert im Rahmen des Projekts «Untendurch» schweizweit Brücken. Machen auch Sie mit und erheben Sie die Fischotterfreundlichkeit von Brücken mittels der App Untendurch.
Mitteilung des Amts für Jagd und Fischerei Kt. Graubünden
Fischotter im Strassenverkehr
Fischotter werden häufig Verkehrsopfer. Bild Laurie Campbell
Die natürliche Rückkehr des Fischotters in die Schweiz ist sehr erfreulich. Doch der Fischotter ist auf eine stabile und intakte Umwelt angewiesen. Wo Wasserinsekten abnehmen, verschwindet die Nahrung für die Fische. Die Fische wiederum sind Nahrungsgrundlage für den Fischotter. Der weitreichende Schutz und die Förderung der gesamten Biodiversität ist tragendes Element für die langfristige Rückkehr des Fischotters in die Schweiz.
Pro Lutra unterstützt daher den Appell an den Ständerat, um auf den indirekten Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative einzutreten.
Weitere Informationen zum Appell und zu der Unterschriftensammlung, die noch bis zum 7. Dezember 2023 läuft, finden Sie hier.
Um die Rückkehr des Fischotters im Berner Mittelland dokumentieren zu können, hat die Stiftung Pro Lutra gemeinsam dem WWF Solothurn und WWF Bern im Jahr 2017 das Projekt Otterspotter lanciert. Das Ziel ist die aktuelle Verbreitung des Fischotters in den beiden Kantonen zu erfassen und seine Rückkehr zu dokumentieren. Im Zweijahresrhythmus schwärmen rund 40 Freiwillige aus, um Fischotter in den Kantonen Bern und Solothurn zu kartieren. Im Winter 2023/24 ist es so wieder soweit und wir steigen in die Gummistiefel! Wir freuen uns über neue Otterspotter:innen.
Weitere Informationen und das Formular zur Anmeldung für den Workshop, der am 4. November 2023 stattfindet, findet man auf der Webseite des WWF Bern & Solothurn
Otterspotten. Bild: WWF Solothurn / Nora Hungerbühler
Zum Weltottertag am 31. Mai 2023 lanciert die Stiftung Pro Lutra die Web-App untendurch.prolutra.ch.
Das Gewässernetz der Schweiz ist über 65’000 Kilometer lang und das Verkehrsnetz ist fast ebenso dicht. Da gibt es unzählige Überschneidungen. Der Strassentod gilt für den Fischotter in Mitteleuropa als eine der Haupttodesursachen. Auch in der Schweiz wurden in den letzten Jahren bereits Tiere überfahren.
Für die Erhebung der Brücken sucht die Stiftung Pro Lutra daher die tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung. Mit der App lässt sich jede Brücke ohne Vorwissen auf ihre «Fischotterfreundlichkeit» kartieren. Die erhobenen Daten werden der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und helfen, kritische Situationen zu identifizieren und Massnahmen zu ergreifen.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Foto: Laurie Campbell
Der 31. Mai 2023 ist World otter day! Im Tierpark Dählhölzli findet ein Fischotternachmittag bei der Otteranalage statt, wo auch Pro Lutra, Pro Natura und der WWF Solothurn vertreten sein werden. Information zum Anlass finden Sie unter www.tierpark-bern.ch/
Wie schon im letzten Jahr, organisiert der Internationale Otter Survival Fund (IOSF) am Weltottertag ein spannendes Webinar mit internationalen Experten durch. Der Anlass ist ist englischer Sprache gehalten und ist kostenlos.
Informationen und Anmeldung finden Sie unter diesem Link.
Die Biodiversität in der Schweiz ist seit Jahren im Sinkflug. Die Rückkehr des Fischotters in die Schweiz ist da eine grosse und erfreuliche Ausnahme. Doch auch der Fischotter ist auf eine stabile und intakte Umwelt angewiesen. Wo Wasserinsekten abnehmen, verschwindet die Nahrung für die Fische. Die Fische wiederum sind Nahrungsgrundlage für den Fischotter. Der weitreichende Schutz und die Förderung der gesamten Biodiversität ist tragendes Element für die langfristige Rückkehr des Fischotters in die Schweiz.
Pro Lutra unterstützt daher den Appell an den Ständerat, um auf den indirekten Gegenvorschlag zur Biodiversitätsinitiative einzutreten. Der indirekte Gegenvorschlag ermöglicht eine rasche Sicherung unserer bedrohten Lebensgrundlagen. Doch er steht auf der Kippe, weil die Umweltkommission des Ständerates ihn nicht unterstützt.
Weitere Informationen zum Appell und zu der Unterschriftensammlung, finden Sie hier.
Unser Rückblick auf das vergangene Jahr hat sich vom Tätigkeitsbericht zum Jahresbericht gewandelt. Neu finden Sie in unserem Bericht auch die Jahresrechnung und Bilanz. Damit schaffen wir Transparenz, wie wir als NPO mit Spenden und finanziellen Zuwendungen umgehen. Den Jahresbericht 2022 finden Sie unter diesem Link.
Der Fischotter und Luzern – eine harzige Liebesgeschichte – Link zur Webseite von zentralplus
Mit Valentine Vogel und Richard Lehner leitet erstmals in der 25-jährigen Geschichte von Pro Lutra ein Co-Präsidium die gemeinnützige Stiftung. Sie lösen Gründungsmitglied Hans Schmid ab, der Pro Lutra viele Jahre präsidierte. Hans Schmid hat sich mit Herzblut für Pro Lutra und den Fischotter eingesetzt. Wir danken ihm ganz herzlich für seine Weitsicht und seine angenehme Art, die Stiftung zu führen. Hans Schmid verbleibt erfreulicherweise im Stiftungsrat, so dass Pro Lutra weiterhin auf sein grosses biologisches Wissen zählen darf.
Von links: Hans Schmid, Valentine Vogel und Richard Lehner. Bild: Pro Lutra
Luchs, Fischotter oder Bartgeier: alles Wildtierarten, die einst ausgerottet wurden und heute wieder in der Schweiz heimisch sind. Doch ihr Lebensraum ist eine vom Menschen dominierte Landschaft. Eine grosse Herausforderung für das Zusammenleben von Mensch und Tier.
Als einer der Progatonisten taucht der Fischotter immer wieder in dieser spannenden Einstein-Sendung auf – und einmal gar unsere Geschäftsleiterin!
Kenntnis über Vorkommen und Bestand ist eine der wichtigsten Grundlagen für den Artenschutz und die Vorhersage von Nutzungskonflikten. Doch Fischotter leben verborgen. Die Anwesenheit des Wassermarders erfolgt daher meist durch indirekte Nachweise wie Losung oder Trittsiegel. Seit einigen Jahren arbeitet Pro Lutra eng mit der Organisation Artenspürhunde Schweiz zusammen, um neue Ansätze für die Fischotterkartierung zu entwickeln.
Soeben erschien der Schlussbericht der gemeinsamen Studie «Habitatspezifische Fischotterkartierung». (mehr …)
Im Winter 2021/22 fand die dritte Kartierung des Fischotters in den Kantonen Bern und Solothurn statt. In 99 Quadraten suchten 42 Otterspotter nach Fischotterspuren. In sieben dieser Quadrate wurden sie fündig.
Das Fischottervorkommen hat sich zu den zwei vorherigen Kartierungen wiederum verschoben. Gleich blieb das Vorkommen zwischen Münsingen und Wohlensee. Neu wurden Nachweise in Seitenbächen der Aare in der Region Thun gemacht. Keine Nachweise hingegen wurden wiederum aus dem Berner Seeland und der Alten Aare gemeldet. (mehr …)
Otter können sich mit Corona infiszieren. Bereits im August 2021 erkrankten Asiatische Zwergotter an Covid-19. Sie zeigten Erkältungssymptome wie Niesen, laufende Nasen, leichte Lethargie und einige begannen zu husten. Nun wurde der Virus zum ersten Mal in einem wilden Fischotter in Spanien nachgewiesen. Drei überfahrene Fischotter wurden gestetet, einer davon positiv. Die Forscher vermuten, dass die virale Übertragung via Abwasser stattgefunden hat. (mehr …)
Seit über 10 Jahren leben wilde Fischotter in der Region rund um Bern. Sie sind normalerweise unauffällig und heimlich unterwegs. Auch im Tierpark Dählhölzli leben Fischotter. Das Fischottergehege ist mit der Aare verbunden und die Absperrung schien bis vor kurzem als Territoriengrenze von den wilden und in Gefangenschaft lebenden Tieren weitgehend akzeptiert worden sein. Seit Anfang Jahr 2022 ist es jedoch zu heftigen territorialen Auseinandersetzungen gekommen, so dass sich der Tierpark Dählhölzli zum Schutz aller beteiligten Fischotter – wild und gefangen – dazu entschlossen hat, sein Fischotterpaar in ein anderes Gehege zu zügeln. Im Rahmen dieser Rochade gibt der Tierpark die Biberhaltung auf und die Fischotter werden ins Bibergehege einziehen. Da dieses nicht mit der Aare verbunden ist, wird der Konflikt der Fischotter entschärft.
Aufgrund dieser Veränderung konnte der Fischottertag am 25. Mai 2022 nicht wie geplant stattfinden.
Wärmebild eines der Fischotter im Ottergehege des Tierparks Dählhölzli
Die Überwachung der Unsichtbaren PDF
Der Tätigkeitsbericht 2021 ist erschienen. Darin informieren wir über unsere Aktivitäten vom vergangenen Jahr. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.
Die Tätigkeitsberichte der vergangenen Jahre finden Sie auf dieser Seite.
Wir freuen uns über zwei neue Mitglieder im Stiftungsrat von Pro Lutra.
Lisa Wilmsmeier ist Gewässerökologin und Fischbiologin. Sie arbeitet bei der FishConsulting GmbH an zahlreichen fischökologischen Untersuchungen mit, beispielsweise zu Revitalisierungen, Be-standeserhebungen und der Fischgängigkeit von Wasserkraftwerken. Mit ihrem grossen Fachwissen bringt Lisa Wilmsmeier wichtige Aspekte zu den Fischen und den Gewässern ein und ergänzt dadurch den bestehenden Stiftungsrat.
Wir freuen uns sehr über ihr Engagement bei Pro Lutra und darauf, das Thema Fisch und Fischotter mit Lisa Wilmsmeier weiterzuentwickeln.
Martin Kilchenmann ist Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Bereichs Tiere der Stiftung Wildnispark Zürich. Er hat an der Universität Zürich Zoologie studiert und war mehrere Jahre in der Unternehmungskommunikation tätig. Mit Martin Kilchenmann ist Pro Lutra weiterhin mit einem Tierpark mit Fischotterhaltung verbunden.
Wir freuen uns sehr über den wachen und analytischen Geist, der mit Martin Kilchenmann in den Stiftungsrat weht.
Wir begrüssen Martin Kilchenmann und Lisa Wilsmeier ganz herzlich im Stiftungsrat.
Ein Fischotter ist in Südbaden aufgetaucht. Gemäss einem Beitrag von SWR, der kürzlich erschien, wurde das Tier bereits im Herbst 2021 in einer Wildkamerafalle erfasst. Es ist der zweite Nachweis in Baden-Württemberg innert kürzester Zeit und nach fast 100 Jahren der Absenz. Der Fischotter wurde an der Dreisam gesichtet. Das knapp 30 km lange Fliessgewässer entspringt im Schwarzwald, fliesst durch Freiburg i.B. und mündet in die Elz. Das Auftauchen des Fischotters in der Dreisam ist ein sehr schönes Zeichen. Allerdings steht in der Dreisam nicht alles zum Besten. Hitzeperioden führen zu sehr wenig Wasser (Sommer 2018) oder gar zum Austrocknen (Sommer 2003). Das sind Herausforderungen, denen wir Menschen uns dringend stellen müssen.
Der Fischotter kehrt nach Baden-Württemberg zurück. Wie das Regierungsprädisium mitteilt, konnte die Anwesenheit von Fischotter an der oberen Donau im Kreis Schwarzwald-Baar in Baden-Württemberg nachgewiesen werden. Es liegen fast 100 Jahre seit der letzten Beobachtung zurück: 1928 wurde der letzte Otter bei der Stadt Donaueschingen gesichtet. Die Herkunft dieses Tieres ist nicht geklärt, doch scheint es sich schon einige Monate in der Region aufzuhalten.
Über die Art und Weise, wie sich Fischotter ausbreiten, ist wenig bekannt. Es ist gut möglich, dass Tiere ein Gewässer von oben her besiedeln, also dass die ersten Fischotterterritorien eher am oberen Flusslauf liegen und die nächsten Territorien flussabwärts besiedelt werden. Die Entfernung zum nächsten bekannten Vorkommen in Bayern wäre dadurch erklärbar. Interessant ist die Nähe der Donau zur Schweiz und damit auch einer weiteren potenziellen Einwanderungsachse für den Fischotter in die Schweiz: Die Donau fliesst ca. 11 km von der Schweizer Grenze des Kantons Schaffhausen entfernt.
Medienmitteilung des Regierungspräsidiums von Baden-Württemberg
Der Fischotter ist im Fürstentum Liechtenstein angekommen. Im Rahmen der Biberbestandserhebung wurden unter mehreren Brücken Fischotterlosungen entdeckt. Nach den Beobachtungen im August 2021 in Bonaduz (GR) und kurz darauf im November 2021 im Kanton St. Gallen ist dies nun der dritte Nachweis der Art in einer Region, in der sie über Jahrzehnte verschwunden gewesen ist.
Foto: L. Campbell
49 Jahre war es still um den Fischotter im Kanton St. Gallen. Nun tappte am Werdenberger Binnenkanal in Haag ein Fischotter in eine Kamerafalle. Es ist der erste Nachweis eines Fischotters in St. Gallen seit 1972.
Der Fischotter scheint sich im Jahr 2021 im Rhein und den Nebengewässern heimisch zu fühlen: Im August wurde bereits ein Tier in Bonaduz gemeldet.
Artikel im St. Galler Tagblatt
Medienmitteilung des Kantons Graubünden vom 30. August 2021

Otterspotten. Bild: WWF Solothurn / Nora Hungerbühler
Im Winter 2021/22 führt Pro Lutra zusammen mit den WWF-Sektionen Bern und Solothurn das dritte Mal eine Fischotterkartierung durch. Freiwillige Otterspotter helfen dabei, die aktuelle Verbreitung des Fischotters in den beiden Kantonen zu erfassen, die Grundlage für zukünftige Kartierungen zu schaffen und dadurch die zu erwartende Ab- und Einwanderung von Fischottern erforschen zu können. Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.
Wir freuen uns über neue Otterspotter, die uns in diesem Winter bei der Suche nach Fischotter untersützen!
Voraussetzung ist die Teilnahme am Workshop vom 27. November 2021.
Ein Fischotter! Oder doch nicht? Pdf
Im Bündner Naturmuseum ist die aktualisierte Sonderausstellung «Der Fischotter – Die leise Rückkehr des Meisterschwimmers» vom 16. September 2021 bis 16. Januar 2022 zu sehen. Im Rahmen der Ausstellung sind mehrere Vorträge rund um den Fischotter geplant.
Es ist der Abschluss dieser langjährigen Wanderausstellung, die vom Bündner Naturmuseum aus die Schweiz erobert hat und nun mit dieser letzten Station wieder in ihre Heimat zurückkehrt.
Was, wenn er kommt? Pdf
Der Fischotter ist auf gesundes Wasser angewiesen. Als Topprädator am Ende der Nahrungskette ist er besonders empfindlich gegenüber toxischen Chemikalien, die in der Natur nicht oder nur langsam abgebaut werden. Indem wir auf diese Stoffe möglichst weitgehend verzichten und Alternativen nutzen, tragen wir zu einem intakten Lebensraum für den Fischotter bei.
Die Stiftung Pro Lutra empfiehlt daher die Annahme der Trinkwasser- sowie der Pestizidinitiative, über welche das Schweizer Volk am 13. Juni abstimmen wird.
Bild: Laurie Campbell
60% des Strombedarfs der Schweiz wird mit Wasserkraft gedeckt. Dazu werden heute über 90% aller geeigneten Fliessgewässer für die Energiegewinnung genutzt. Wasserkraft gilt als nachhaltige Energie. Doch verändern Stauwehre, Abflussregime und Restwasserstrecken unsere Gewässer und damit auch den Lebensraum von Wasserinsekten, Fischen und folglich dem Fischotter.
In unserem neuen Merkblatt erläutern wir den Einfluss von Wasserkraft auf den Fischotter. Massnahmen für eine fischotterfreundlichere Wasserkraftnutzung werden aufgezeigt und wir fordern zu einem gewässerfreundlichen Energiekonsum auf.
Wir freuen uns, Ihnen das neue Merkblatt vorzustellen.
Wasserkraft und Fischotter. Merkblatt der Stiftung ProLutra, 2021
Foto: Irene Weinberger
Am letzten Mittwoch vom Mai findet der Weltottertag statt. Auch in diesem Jahr! Der Internationale Otter Survival Fund (IOSF) organisiert am 26. Mai ein Webinar mit internationalen Experten, die über ihre Arbeit an den unterschiedlichen Otterarten berichten.
Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.
Von unseren Aktivitäten im letzten Jahr berichten wir in unserem Tätigkeitsbericht. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.
Die Tätigkeitsberichte der vergangenen Jahre finden Sie auf dieser Seite.
Der Wassermarder taucht auf. Link zur Webseite von aqua viva
Seit einigen Jahren werden vermehrt Fischotter in der Schweiz beobachtet. Doch findet der Wassermarder hierzulande genügend Lebensraum? Was benötigt er zum Überleben und wo findet er das?
Das zweite Merkblatt von Pro Lutra befasst sich mit den Ansprüchen des Fischotters an Fliessgewässer, sein Raumbedürfnis und auf welche Hindernisse er in unseren Bächen und Flüssen stösst.
Wir freuen uns, Ihnen das neue Merkblatt vorzustellen. Und ja: Es kann auch als Printversion bei uns bezogen werden.
Fliessgewässer – Lebensraum für den Fischotter. Merkblatt der Stiftung Pro Lutra, 2021
Foto: Irene Weinberger
Der Fischotter ist Tier des Jahres 2021 in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Der Auftakt zum Fischotterjahr in den Niederlanden macht eine holländische TV-Dokumentation aus dem Jahr 2020. Die Art starb auch dort Ende der 1980er Jahre aus. Mit viel Engagement, einem riesigen Wiederansiedlungsprojekt und vielen Schutzmassnahmen ist es gelungen, dass der Bestand heute über 400 Tiere umfasst. Der Film zeigt fantastische Aufnahmen und gibt einen spannenden Einblick in die Welt der Fischotter, auch in urbanem Raum. Der Film ist in holländischer Sprache.
Die Überraschung war gross als unsere Geschäftsführerin Irene Weinberger vor kurzem in die Kinder- und Kultsendung 1,2 oder 3 als Fischotterexpertin und Buchautorin eingeladen wurde. Die Sendung wurde im September in München aufgenommen und wurde am 25. Oktober 2020 um 17 Uhr auf KIKA und am 7. November 2020 um 7.55 Uhr auf ZDF ausgestrahlt.
Quelle: Nadine Rupp / ZDF

Auch in Zeiten von Corona setzt sich Pro Lutra für den Fischotter und seinen Lebensraum ein.
Wir führen jedoch derzeit keine öffentlichen Anlässe mehr durch.
Bleiben Sie gesund.
Nur wer weiss wie, kann auch gezielt schützen. Pro Lutra entwickelt daher Merkblätter für Fachstellen und interessierte Personen, die im Gewässerraum tätig sind. Die Merkblätter behandeln Themen rund um den Fischotter. Die Ökologie und Ansprüche des Fischotters werden jeweils spezifisch erläutert und wo möglich werden Förder- und Schutzmassnahmen vorgeschlagen.
Der Auftakt zu dieser Serie macht das Merkblatt über fischotterfreundliche Ufer: Wo schläft der Fischotter, was sind seine Ansprüche und wie kann man unsere Ufer fischotterfreundlich gestalten?
Wir freuen uns, Ihnen das neue Merkblatt vorzustellen. Und ja: Es kann auch als Printversion bei uns bezogen werden.
Fischotterfreundliche Ufer. Merkblatt der Stiftung Pro Lutra, 2020
Der Tätigkeitsbericht 2019 der Stiftung Pro Lutra ist online. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.
Die Tätigkeitsberichte der vergangenen Jahre finden Sie auf dieser Seite.
Zwei langjährige Mitglieder des Stiftungsrats von Pro Lutra sind zurückgetreten. Dr. Sandra Gloor war seit 2005 Stiftungsrätin. Sie leitete zudem die Geschäftsstelle während mehreren Jahren. Der Fischbiologe und Gewässerökologe Dr. Armin Peter war seit 2012 im Stiftungsrat. Mit ihren Fachkenntnissen, ihren konstruktiven Ideen und nicht zuletzt durch ihre Herzlichkeit haben sie Pro Lutra geprägt und weiterentwickelt.
Wir danken Sandra Gloor und Armin Peter ganz herzlich für ihre Arbeit und ihren Einsatz für Pro Lutra und den Fischotter und wünschen ihnen beiden alles Gute.
Der Abschied fällt uns weniger schwer, weil: Wir freuen uns sehr, sie beide neu im Patronatskomittee von Pro Lutra begrüssen zu dürfen.
Valentine Vogel ist neu Stiftungsrätin von Pro Lutra. Wir freuen uns sehr über ihren Einzug in den Stiftungsrat. Sie arbeitet seit vielen Jahren als selbständige Beraterin im Fundraising und bringt mit ihrer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich viel neues Wissen in unsere Stiftung ein.
Wir heissen Valentine Vogel ganz herzlich willkommen.
Der Abschlussbericht über die zweite Fischotterkartierung in den Kantonen Bern und Solothurn ist da!
In diesem Winter suchten 37 Otterspotter im Kanton Bern und Kanton Solothurn nach Fischotterspuren. Sie untersuchten dabei 80 Quadrate à 5×5 Kilometer. In sieben Quadraten wurden sie fündig. Dabei wurden in vier dieser sieben Quadrate in der ersten Kartierung vor zwei Jahren bereits Fischotter nachgewiesen. Bei den restlichen Quadraten ist es der erste Nachweis innerhalb des Otterspotter-Projekts. Gleichzeitig fehlen Nachweise in fünf Quadraten, in denen in der ersten Kartierung noch Fischotterspuren gefunden wurden.
(mehr …)
In der im Frühjahr 2020 erschienenen 13. Ausgabe des Journals of Mountain Ecology dreht sich alles um den Eurasischen Fischotter im Alpenraum. Es sind die Proceedings des «1. Congress of the Eurasian Otters in the Alps: towards a strategy across boundaries» im Oktober 2018.An dem Kongress war auch die Schweiz mit der Stiftung Pro Lutra und der Fachstelle Fischotter Schweiz vertreten.
Daraus entstand ein Artikel über die Situation des Fischotters in der Schweiz:
Status of the Eurasian otter in Switzerland. Journal of Mountain Ecology, 2020.
Die gesamte Ausgabe ist kostenlos online verfügbar über diesen Link.
Am 27
. Mai findet der jährliche Welt-Otter-Tag statt. Die IUCN Otter specialist group ruft in diesem Jahr zu einem ausserordentlichen Kunst- und Malwettbewerb auf. Es gibt zwei Kategorien: «Ausmalen» und «Kunst». Pro Person ist nur eine Einsendung gestattet. (mehr …)
Der Fischotter in seinem Element. Pdf Auftakt
Der heimliche Rückkehrer. Pdf Hauptartikel
Einem Phantom auf der Spur. Pdf Otterspotter
Wie ein Fisch im Wasser. Pdf Anpassungen
Otterarten. Pdf Otterarten, Link zu Videos
Schöner, schneller Jäger. Pdf
Dieses Landtier hat eine Lizenz zum Tauchen – und eine Einladung zur Rückkehr. Pdf
Dem «bösen» Fischräuber auf der Spur. Pdf
Die Rückkehr des gejagten Jägers. Pdf
Fischotter erobern die Schweiz zurück. Pdf
Der Fischotter kehrt zurück. Pdf
Der Fischotter erobert die Aare. Pdf
Hunde spüren Fischotter auf. Pdf
Der Otterspotter. Pdf
Die Rückkehr des Fischotters. Link zu Video
Der totgeglaubte Fischotter taucht wieder auf. Pdf
Der Fischotter kehrt zurück. Link zu Video
Gibt es bald wieder Fischotter im Kanton Solothurn? Link
Après une longue absence, les loutres sont prêtes à recoloniser la Suisse. Beitrag
Der flinke Fischfresser ist zurück. Beitrag
Post druckt falschen Fischotter auf Briefmarke ab. Link
Tiere kehren zurück: auf leisen Pfoten. Link
La lontra torna a farsi viva. Pdf
Auf leisen Pfoten durchs Land. Pdf
Fischotter – ein Totgesagter kehrt zurück. Pdf
Heimlicher Einwanderer. Pdf
Fischotter – erste Spuren einer Rückkehr in die Schweiz. Pdf
Die eleganten Schwimmer sind schnell und scheu. Pdf
Auf dem Weg zurück in die Schweiz? Pdf
Sie sind schon fast da. Pdf
Fischzüchter fordern Otter-Abschuss. Pdf
Der fischende Marder. Pdf
Fischotter schwimmen gegen den Strom. Pdf
Fischotter – Problemotter? Pdf
Ist die Schweiz wieder fischottertauglich? Pdf
Dem Fischotter auf der Spur. Pdf
Fischotter liebt die Fischteiche. Pdf
Das Phänomen Alena. Pdf
Heimliche Rückkehr. Pdf
Die Spur des Otters. Pdf
Fischotter im Alpenrhein. Pdf
Chance der natürlichen Einwanderung von Fischottern in die Schweiz. Beitrag auf S. 6
Rasche Rückkehr des letzten Räubers? Pdf
Kommt bald ein Fischotter aus Österreich ins Engadin? Pdf
Jagdkonkurrenten werden zu Verbündeten. Pdf
Zu wenig Fische für den Fischotter. Pdf
Der Otter ist ein Indikator für intakte Gewässer. Pdf
Und es war doch ein Fischotter. Pdf
Die Geschichte einer Rückeroberung. Pdf
Eine Chance für den Fischotter. Pdf
Fischotter im Elsass sind auf dem Weg in die Freiheit. Pdf
Das Projekt Lutra alpina wurde zwischen 2010 und 2016 durchgeführt. Es hallt bis heute nach: Soeben erschien im renommierten Journal Mammalian Biology die Publikation über Tagesverstecke von Fischottern. In dieser Studie wurden die Standorte der Schlafplätze von neun besenderten Fischottern unter dem Aspekt der menschlichen Störung untersucht. Der Zustand der Ufervegetation ist für Fischotter (mehr …)
Schlafplätze können sich unter Baumwurzeln befinden – für unsere Augen unsichtbar. Foto: Irene Weinberger
Nach einem langwierigen und mühsamen Einigungsprozess beschert uns das Parlament eine Revision des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz). Das verabschiedete Gesetz baut den Artenschutz in der Schweiz massiv ab. So sollen geschützte Tierarten in Zukunft präventiv abgeschossen werden können – einfach, weil sie da sind. Dabei leben wir in einer Zeit, in der die Biodiversität bedroht ist wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Zooschweiz, Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, Schweizer Tierschutz, Zürcher Tierschutz, Gruppe Wolf Schweiz und weitere Organisationen haben deshalb zusammen das Referendum gegen das neue Gesetz ergriffen.
Pro Lutra unterstützt das Referendum. Hintergrundinformationen erhalten Sie hier.
Fischotter gelten als Einzelgänger und sind doch überraschend mitteilungsbedürftig: Sie haben eine Vielzahl an Rufen, die man mit Keckern, Miauen, Pfeifen umschreiben kann. Doch ist unglaublich wenig darüber bekannt, welche Rufe die Tiere haben, was sie bedeuten – und ob man die Tiere aufgrund ihrer Ruffrequenz sogar unterscheiden kann. (mehr …)
Cries Mewing Dählhölzli